Hinter den Kulissen der Partyhauptstadt- Die Berliner Clubkultur als Modell zukunftsweisender Arbeits-und Lebensformen sowie neuen Ansätzen politischen Handelns

Seit „arm aber sexy“ ist hinlänglich bekannt, dass Berlins Clubkultur ein wesentlicher Teil der Stadt ist. Doch wie kann und konnte sich ein derartiger Stellenwert herausbilden und Jahrzehnte erhalten bleiben? Wer sind die Personen hinter der Clubkultur und was machen die den ganzen Tag, wenn der Club zu hat? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen ist es gleichfalls notwendig die Stadtgeschichte als auch die Entstehungsprozesse und Voraussetzungen der elektronischen Musik in Berlin zu betrachten. Insbesondere die der letzten 30 Jahre sowie die Entwicklung von Bezirken wie z.B. Prenzlauer Berg, Mitte oder Friedrichshain- Kreuzberg. Überdies werden die Produktions- und Wirkstätten der Berliner Clubkultur besucht und Informationsgespräche zu szenerelevanten Themen geführt. Angefangen beim Clubbetrieb, den technischen Abläufen, dem DJing sowie der Kultur- und Musikproduktion oder auch der der Personalplanung. Hierbei wird deutlich inwieweit Planungen von Investoren, Nachverdichtung für den Wohnungsbau oder auch die Umwandlung von Misch- oder Gewerbegebiete in Wohngebiete die Szene-Akteure beschäftigen und wie sie damit umgehen – schließlich fordert der folgende Verlust von Freiräumen eine intensive Kommunikation mit der Politik, Bürger*innen und der Verwaltung sowie oftmals einen Spagat zwischen den verschiedensten Betätigungsfeldern. Letztendlich werden wir feststellen, dass weder Politik noch Geschichte abstrakte Begriffe sind, denn wir sind ein Teil davon und jeder kann diese mitgestalten.

Das Seminar im Überblick

Beginn 25.06.2018 um 09:00 Uhr
Ende 29.06.2018 um 17:00 Uhr
Seminarleitung Eberhardt Elfert, Alexander Pritzkow
Veranstaltungsort Berlin
Teilnehmerbeitrag 130,00 €
65,00 € ermäßigt


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